Januar 07, 2012

freiheit im netz?

Nachdem ich den Post von Frau Apfelkern gelesen habe, kam ich auf die Idee, auch mal etwas Ähnliches in das unendliche Bloggerweltall hinauszusenden. Denn die Thematik ist sehr interessant und aktuell und sicherlich gibt es sie betreffend viele verschiedene Meinungen.

Hier ist meine: Ein Blog ist ne verdammt tolle Sache. Das schonmal vorweg. Man kann seine individuelle Freiheit ausleben, und seine Gedanken mit anderen teilen.
Des Weiteren erhält man schnell Feedbacks, auch ein großer Vorteil, wie ich finde. Man kann die Bloggerei anonym gestalten, oder man erzählt vielen Leuten davon. Das kann positiv ausgelegt werden (mehr Leute, die den Blog lesen), allerdings auch negativ und hier kommen wir zu den 'Gefahren'.
Wenn man Leuten, die man kennt, die Blogadresse gibt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit unkontrolliert weiterverbreitet. Klar ist das auch gut aber man verliert die Kontrolle darüber, wer nun weiß, was man täglich postet und wer nicht. Das kann schnell unangenehm werden. Aber auch so bietet der 'Gedankenstrip' im Internet viele Nachteile. Schließlich merkt sich das Internet alles, und ich glaube, dass das nicht einfach nur eine Floskel ist. Egal, was ich tue, es bleibt immer dieser merkwürdige 'Das-Internet-weiß-was-du-tust-Beigeschmack'.

Also, was tun? Anonymität wahren und auf der 'sicheren Seite' bleiben? Oder mehr oder weniger unüberlegt einfach alles, was einem so in den Kopf kommt, posten? Es ist, wie so oft der Mittelweg und eine Abwägungssache.
Klingt komisch, aber es ist u.A. die Angst vor Kritik, die mich eher zur Anonymität drängt. Nur so ein Gefühl.
Es ist auf jeden Fall ein Thema, was uns noch lange beschäftigen wird, ein Konflikt unserer Generation. Also, was denkt ihr?

eure Josi

(Fast hätte ichs vergessen - 34 Leser, das ist der absolute Wahnsinn!!! Danke, das ist echt dufte.)

Kommentare:

  1. Nein ;) mich beruhigen die schmetterlinge eher ;D

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  2. Ich finde:

    Jeder, wie er mag.

    Das ist ja gerade das Tolle am Bloggen - man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen - genau SO, wie es Spass macht. Sollte mich das Bloggen irgendwann einmal so stressen und ich mich ständig fragen, was ist korrekt, was darf man, was nicht, was ist zu privat, was zu anonym...
    ... dann höre ich auf damit! :o)

    Liebste Grüsse,
    Renaade

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  3. danke für dein Kommentar , hat mich gefreut!:)

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  4. Ganz ehrlich: wenn mir dein Blog nicht gefallen würde, hätte ich das nicht vorgeschlagen... :)

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  5. Bei mir ist es ein bisschen nen Spiel mit dem Feuer. Ich würde sehr gerne den engsten Freunden die Adresse des Blogs verraten, aber ich habe, wie du schon schriebst, angst davor, dass es sich unkontrolliert verbreitet. Ich blogge aber auch nicht unbedingt anonym, es gibt genug Fotos von mir auf meinem Blog. Ein dummer Zufall und zack, bin ich entlarvt. Im grunde fände ich das nicht schlimm, es würde sich dann zeigen, wie ich damit umgehe und mir das ganze noch spaß macht.

    worüber ich mir wirklich sorgen mache, ist dass meine Klienten (alles Jugendliche im Alter von 15-18) irgendwie Wind davon kriegen und in mein Innenleben schauen können. Das würde meine Professionalität ziemlich untergraben und ich müsste auf jeden Fall schließen und löschen.

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  6. ich finde das ein ganz wichtiges thema und habe mir auch schon allerlei gedanken dazu gemacht. ein blog ist natürlich etwas, das für jeden zugänglich ist. daher sollte man seine tiefsten gedanken entweder für sich behalten, anonym posten oder diese posts mit einem passwort schützen. mir würde es nicht gefallen, wenn wirklich wichtige dinge oder ausbrüche meiner gefühlswelt für jeden zugänglich wären.
    es ist in der tat unsere generation, die sich damit auseinander setzen muss. facebook allein nimmt ja schon jede privatsphäre, die höhe war die places - funktion. muss man mögen, denke ich (;

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  7. ja das scheinen nicht wirklich viele menschen so zu sehen. allerdings ist es auch einfach eine sache, an die man sich wohl gewöhnen muss. denn social networks spielen mittlerweile nicht nur privat sondern auch für firmen eine so große rolle, dass sie aus unserem leben nicht mehr weg zu denken sind.
    man muss einfach ein bisschen nachdenken, wenn man im internet postet, weil man am ende nicht weiß wo das landet.

    xx Julie :3

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  8. So, erstmals danke für dein Kommentar, toller Blog, hab dich gleich mal verfolgt!
    Und zweitens, der Post regt echt zum Nachdenken an!
    Lg

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  9. danke für das nette kompliment. ich kann es nur mit freuden zurückgeben :) schöner blog.

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und es gibt nichts kostbareres auf der welt, einem menschen zu schenken, als die eigene zeit und die eigenen gedanken. ich danke dir, für alles, was du mir hinterlässt. du schenkst mir ein paar sekunden deines lebens. vergiss das nie.